Studientage der diözesanen Frauenseelsorge

2020

Make the world Greta again! Schöpfungsverantwortung und Schöpfungsspiritualität in geschlechtersensiblen Perspektiven

Als Papst Franziskus am 17. April 2019 in Rom auf die 16jährige schwedische Aktivistin Greta Thunberg traf und sie sich die Hände reichten, würdigte er damit eine junge Mitstreiterin für den Klimawandel, die durch die mittlerweile weltweite Bewegung Fridays for Future besonders ihre Generation zum Handeln für eine bessere ökologische Zukunft inspirierte.
Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sind gelebter Schöpfungsglaube und gehören ins Zentrum kirchlichen Handelns. Mit unserem Studientag luden wir zu einem kritischen Dialog von christlicher Schöpfungsverantwortung und Schöpfungsspiritualität mit ökofeministischen Ansätzen ein. Aus einer geschlechtersensiblen Perspektive schauen wir auf diese Themen.

Der Einladungs-Flyer als Download:

2019

Frauen und die Neue Rechte. Eine Herausforderung für die Frauenpastoral

Seit mehreren Jahren stellen rechtspopulistische Bewegungen und Parteien die Grundwerte Europas, Menschenrechte, weltoffene Demokratie, religiöse und kulturelle Vielfalt in Frage. Mit ihrer aggressiven Rhetorik schüren sie Vorurteile gegen Minderheiten und Fremde und finden damit bei jenen Zustimmung, die um ihren sozialen Status und ihre kulturelle Identität fürchten. Rechtskonservative bis extrem rechte Frauen selbst spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, antifeministische Ziele und geschlechterpolitische Themen zu transportieren.

Katholische Frauenpastoral ist herausgefordert, dazu Stellung zu beziehen, ihre eigene Identität dabei zu schärfen und neue Antworten zu finden. Der Studientag schaute kritisch aus gendersensibler Perspektive auf rechtspopulistische Parteien und ihre Frauenbilder.

Der Einladungs-Flyer als Download:

2018

Pink! Neue Frauenbewegungen: international, feministisch, multimedial. Impulse für die Pastoral

Der Netzfeminismus ist die neueste Form des Feminismus. Er macht Mädchen und Frauen, aber auch deren Meinungen und Projekte im Internet sichtbar. Feminismus im Netz bietet neue, rasante und interaktive Möglichkeiten des Austauschs und schafft eine breitere Öffentlichkeit als bisherige Diskussionsformen. Netzfeminismus und katholische Mädchen- und Frauenarbeit – geht das zusammen? Der Studientag führte in die Anliegen, Themen, Ziele und Wirkungsweisen der neuen Frauenbewegung ein.

Der Einladungs-Flyer als Download:

2017

Flucht, Exil, Heimat - Frauen im christlich-muslimischen Diskurs

Die aktuelle Migration und Fluchtbewegung ist ein Zeichen der Zeit. Wir haben uns die Frage gestellt, was sich durch diese Bewegungen für die katholische Frauenseelsorge und den interreligiösen Diskurs verändert. Mit Frau JProf. Dr. Muna Tatari und Frau Dr. Christiane Schubert hatten wir zwei Referentinnen gewonnen, die das Thema als muslimische und als christliche Theologinnen beleuchteten.

Der Vortrag von Frau Dr. Schubert als Download

2016

Frauen der Reformation - Reformation der Frauen
Anlässlich des 500. jährigen Gedenkens an die Reformation beschäftigte sich der Studientag mit dem Wirken von Frauen und Veränderungen für Frauen während der Zeit der Reformation. Hauptreferentinnen waren Prof. Dr. Anne Conrad, Universität des Saarlandes, und Pfarrerin Carola Ritter, Evangelische Frauen Mitteldeutschlands, Halle.

Die Vorträge zum Download:

2015

Migration als Zeichen der Zeit
Der Studientag der Bundes­konferenz 2015 stand unter dem aktuellen gesellschaftlichen Hauptthema „Migration als Zeichen der Zeit“. Referentinnen waren Dr. Elke Tießler-Marenda vom Deutschen Caritasverband und Assoz.-Prof. Mag. Dr. Regina Polak, AS, Universität Wien. Die Vorträge thematisierten die rechtlichen und ideengeschichtlichen Vorgaben einer gelungenen Zuwanderung (Vortrags­thema: Migration und Heterogenität) und ihre pastoraltheologischen Implikationen (Vortrags­thema: Migration als Zeichen der Zeit – pastoraltheologische Perspektiven mit Blick auf die Frauenseelsorge).

Die Vorträge zum Download:

Publikationen zum interreligiösen Dialog

 

2014

Geschlechtersensible Pastoral. Anliegen - Kriterien - Handlungsperspektiven
Der Studientag der Bundeskonferenz 2014 thematisierte geschlechterspezifische Differenzen und ihre Umsetzung in einer geschlechtersensiblen Pastoral.  Hauptreferentinnen waren Prof. Dr. Christiane Burbach von der Hochschule Hannover und Prof. Dr. Angela Kaupp von der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.

Die Vorträge zum Download: