Sozialdienst katholischer Frauen: Digitale Gewalt ist Alltag
Fachverbände und Beratungsstellen wie der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Frauenhauskoordinierung weisen seit Jahren auf die zunehmende Verbreitung und die gravierenden Folgen digitaler Gewalt hin.
Der aktuelle Fall um Collien Fernández lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit erneut auf digitale Gewalt. . Digitale Gewalt ist kein Einzelfall und kein neues Phänomen. Sie gehört für viele Menschen, insbesondere für Frauen, queere Personen und marginalisierte Gruppen, zum Alltag.
Yvonne Fritz, Vorständin des SkF-Gesamtvereins betont: "Der aktuelle Anlass sollte nicht zu kurzfristigen politischen Reaktionen führen, sondern zu nachhaltigem Handeln: Es braucht eine konsequente Stärkung der Beratungsangebote, den Ausbau von Fachkompetenz in allen relevanten Institutionen sowie eine durchdachte, evidenzbasierte Gesetzgebung".
Der Kampf gegen Digitale Gewalt erfordert Expertise - nicht bloß Empörung. Und sie verdient Aufmerksamkeit - auch ohne prominente Fälle.
Die vollständige Pressemitteilung des SkF finden Sie hier.

