SkF warnt vor sozialpolitischer Schieflage für Alleinerziehende
Angesichts der zuletzt bekannt gewordenen Kürzungsvorschläge im Sozialbereich warnt der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) vor einer gefährlichen sozialpolitischen Schieflage.
In der aktuellen Debatte verdichten sich Maßnahmen, die in ihrer Gesamtheit insbesondere Alleinerziehende und ihre Kinder massiv belasten würden. Neben der geplanten Rücknahme der Reform des Unterhaltsvorschusses von 2017 stehen auch weitere Einschnitte im Raum – etwa die Reduktion der Kinderkrankentage sowie ein möglicher Aufschub des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Was auf den ersten Blick wie einzelne Sparmaßnahmen erscheint, entfaltet in der Lebensrealität vieler Familien eine gravierende Gesamtwirkung, so der SkF.
Der Sozialverband fordert:
- den Erhalt der Reform des Unterhaltsvorschusses von 2017
- den Verzicht auf Kürzungen bei Kinderkrankentagen und keine Verzögerung des Ganztagsausbaus
- eine Gesamtbewertung aller Sparvorschläge unter besonderer Berücksichtigung ihrer kumulativen sozialen Auswirkungen
- die Umsetzung der im Koalitionsvertrag beschlossenen Entlastungen für Alleinerziehende
- eine nachhaltige finanzielle Entlastung der Kommunen durch Bund und Länder.
Die vollständige Pressemitteilung des SkF finden Sie hier.

