Marianne Dirks Stiftung: Projekte von kfd-Gruppen ausgezeichnet

Bei der Preisverleihung des Mutmachpreises der Marianne Dirks Stiftung am ersten Juni-Wochenende in Mainz wurden vier kfd-Gruppen ausgezeichnet, die Frauen miteinander vernetzen, Gemeinschaft stärken und neue Perspektiven eröffnen.

Den ersten Platz belegte die kfd-Gruppe St. Dionysius aus Havixbeck mit ihrem Projekt „Mama Café“. Mit einem regelmäßigen Treffpunkt für junge Mütter und ihre Kinder hat die Gruppe ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen, das Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung ermöglicht.

Die kfd-Gruppe St. Antonius aus Geeste erreichte mit ihrem Projekt „kfd … einmal anders gedacht“ den zweiten Platz. Die kfd-Frauen entwickelte ein neues Organisationsmodell, nachdem sich kein neuer Vorstand finden ließ. Durch die Verteilung von Verantwortung auf mehrere Teams, neue Beteiligungsmöglichkeiten und eine zeitgemäße Kommunikation gelang es, die Zukunft der kfd-Gruppe zu sichern und neue Frauen für ein Engagement zu gewinnen.

Der dritte Preis ging an die kfd-Gruppe St. Konrad in Mannheim. Die „Trommelmädels talita kum“ stehen seit mehreren Jahren für kreative und öffentlichkeitswirksame Frauenarbeit. Mit ihren Auftritten machen sie Frauen sichtbar, stärken Gemeinschaft und bringen neue Menschen mit der kfd in Kontakt.

Erstmals vergab die Marianne Dirks Stiftung einen Sonderpreis an das Projekt „Poetry Slam – setzt Zeichen für Menschenwürde, Solidarität und Demokratie“ der kfd-Gruppen St. Antonius Baccum, St. Josef Laxten sowie St. Marien in Brögbern/Damaschke. Das Projekt erreichte mit rund 900 Besucherinnen und Besuchern eine außergewöhnliche öffentliche Resonanz und setzte ein starkes Zeichen für Demokratie, Solidarität und Menschenwürde.

Die Marianne Dirks Stiftung ist die Stiftung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und wurde 2004 gegründet. Mit dem Mutmachpreis zeichnet die Stiftung alle zwei Jahre Projekte aus, die Mut machen, Gemeinschaft fördern und andere Frauen inspirieren.

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