Frauenrechtsorganisation SOLWODI erhält HOPE-Award
Am 10. Oktober 2026 wurde der 16. HOPE-Award an die Frauenrechtsorganisation SOLWODI verliehen. Gewürdigt wurde der langjährige Einsatz für Frauen und Kinder in Kenia, die von Gewalt, Vernachlässigung und Not betroffen sind. Die Preisverleihung fand im Rahmen der HOPE-Gala in Dresden statt, einer Benefizveranstaltung zugunsten des Kinderprojekts HOPE Cape Town in Südafrika.
SOLWODI setzt sich in Deutschland für die Rechte von Frauen mit Migrations- oder Fluchthintergrund ein, die Not und Gewalt erfahren haben. Dazu gehören unter anderem Betroffene von Menschenhandel, sexueller Ausbeutung, Zwangsverheiratung und sogenannter Ehrgewalt.
Die Wurzeln der Organisation liegen in Kenia, wo SOLWODI seit über 40 Jahren aktiv ist. Gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort unterstützt der Verein Frauen und Kinder durch Schutzeinrichtungen, Bildungsangebote und berufsqualifizierende Maßnahmen. Ziel ist es, sie vor Gewalt zu schützen, ihre Rechte zu stärken und ihnen Wege in ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.
Die Laudatorin Inge Bell, Journalistin und Unternehmerin, erinnerte an die Entstehungsgeschichte von SOLWODI in Kenia und würdigte das Lebenswerk von Sr. Dr. Lea Ackermann, der sie viele Jahre eng verbunden war. Die Gründerin prägte die Arbeit von SOLWODI mit der Überzeugung, Frauen zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Der HOPE-Award wird seit 2006 an Menschen und Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für das Wohl von Kindern in Afrika einsetzen. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. D
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie im Anhang.
Foto Startseite: Von Links: Stefan Hippler, Gudrun Angelis, Dr. Maria Decker (SOLWODI), Initiatorin Viola Klein, Laudatorin Inge Bell
Copyright Bild: Marcus Hartelt

