Frauen und die Neue Rechte. Eine Herausforderung für die Frauenpastoral

Seit mehreren Jahren stellen rechtspopulistische Bewegungen und Parteien die Grundwerte Europas, Menschenrechte, weltoffene Demokratie, religiöse und kulturelle Vielfalt in Frage. Mit ihrer aggressiven Rhetorik schüren sie Vorurteile gegen Minderheiten und Fremde und finden damit bei jenen Zustimmung, die um ihren sozialen Status und ihre kulturelle Identität fürchten.

Antifeministische Ressentiments werden derzeit vor allem entlang von Rassismus und Islamfeindlichkeit und im Kontext der Bewahrung vermeintlich traditioneller, konservativer oder christlicher Werte geschürt. Hinzu kommen Diskussionen um das Thema Gender.  Einerseits ist der Feminismus ein massives Feindbild im Rechtspopulismus, andererseits wird eine nationalistische Frauenrolle proklamiert. Rechtskonservative bis extrem rechte Frauen selbst spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, antifeministische Ziele und geschlechterpolitische Themen zu transportieren.

Katholische Frauenpastoral ist herausgefordert, dazu Stellung zu beziehen, ihre eigene Identität dabei zu schärfen und neue Antworten zu finden.

Der Studientag schaut kritisch aus gendersensibler Perspektive auf rechtspopulistische Parteien und ihre Frauenbilder. Er untersucht die Vereinnahmungsversuche des Christlichen für rechtspopulistische Ziele. Fünf Workshops vertiefen die Vorträge und geben Anleitung zum Argumentieren gegen Rechts.

Weitere Informationen zu den Referentinnen und zur Anmeldung im Flyer.

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