Queerbeauftragter Weihbischof Schepers zu CSD-Anschlag:
Nach dem Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin sieht der Queerbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Weihbischof Ludger Schepers, die Vielfalt in der Gesellschaft bis ins Mark erschüttert.
Die unantastbare Würde des Menschen sei bei dem Attentat bis aufs Äußerste verwundet worden. "Jegliche Gewalt gegen Menschen widerspricht diesem Grundsatz und muss entschieden verurteilt werden", so Schepers. "Jeder Anschlag, der Menschen auseinanderreißen will, erinnert uns daran, diese, unsere Vielfalt umso entschlossener zu bewahren." Als Queerbeauftragter der DBK trete er weiterhin für eine zugewandte Gemeinschaft und ein tolerantes Miteinander unter den Menschen ein. In seinen Gedanken und Gebeten sei er bei den Opfern und verletzten Menschen.
Die Kirchen in Berlin gedachten der Betroffenen des Anschlags bei einer Andacht am Sonntag in der evangelischen Marienkirche am Alexanderplatz. An der Gedenkfeier nahmen Hunderte Menschen teil, darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die Minister Alexander Dobrindt (CSU), Katrin Prien (CDU), Stefanie Hubig (SPD) sowie der Leiter des Katholischen Büros, Prälat Karl Jüsten, und die Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa. Ebenso waren Vertreter und Vertreterinnen verschiedener muslimischer Gemeinden anwesend und sprachen ihre Solidarität aus.
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Weitere Reaktionen vom Berliner Erzbischof Heiner Koch, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und von der katholischen Initiative "Out in Church" lesen Sie hier.
Foto Startseite: Peter Weidenbaum. In: Pfarrbriefservice.de

