Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Trier

Mechthild Schabo

Direktorin Mechthild Schabo

Leiterin des Zentralbereiches Pastoral und Gesellschaft
im Bischöflichen Generalvikariat Trier
Mustorstraße 2 | 54290 Trier
Tel.: 0651 / 7105 369
E-Mail: mechthild.schabo@bistum-trier.de
Website: Mechthild Schabo im Bistum Trier

Seit 27 Jahren arbeite ich im Bistum Trier. Es ist die älteste Diözese Deutschlands, die sich zugleich jung und veränderungsbereit zeigt. Neue Schwerpunktsetzungen führen zu neuen Aufgaben und Berufsrollen, wie es auch an meiner Berufsbiographie abzulesen ist.

Den inhaltlichen und strukturellen Aufbau eines neuen Arbeitsbereiches - wie den der Ehrenamtsentwicklung - zu übernehmen oder eine Berufsrolle, die es so vorher nicht gab, nämlich als persönliche Referentin des Weihbischofs, hat mich immer gereizt. Seit Januar 2016 leite ich nun den Zentralbereich ‚Pastoral und Gesellschaft‘ im Bischöflichen Generalvikariat (vergleichbar ‚Seelsorgeamt‘). Dieses Mal handelt es sich nicht um ein neues Handlungsfeld, sondern um einen vertrauten und bewährten Bereich in der bischöflichen Verwaltung. Neu ist, dass erstmals eine Frau mit der Leitung dieses Bereiches betraut wurde.

Beruflicher Werdegang

1990 - 1996
Gemeindereferentin an der Mosel und im Saarland
1996 - 2004
Pastoraltheologische Fachbegleiterin (Ausbilderin in der Fortbildung pastoraler Berufe) in der Abteilung Personalförderung im Generalvikariat (50%) und zusätzlich Tätigkeit als Gemeindereferentin in Koblenz und auf dem Maifeld
2004 – 2012
Referentin des Weihbischofs im Visitationsbezirk Trier
2012 – 2015
Leitung des Arbeitsbereiches Ehrenamtsentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat Trier

Studium und Weiterbildung

1998 – 2000
Ausbildung ‚Klientenzentrierte Gesprächsführung‘ (gemäß der Richtlinien der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie)
2002 – 2004
Studiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Koblenz
2007 – 2008
Kurs „Führen und Leiten“ für Frauen in verantwortlichen Positionen der Katholischen Kirche (Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz)

Arbeitsschwerpunkte

Die am 1. Mai 2016 abgeschlossene Diözesansynode mit ihren Ergebnissen gibt die Grundzüge meiner Arbeitsschwerpunkte vor. Gemeinsam mit den Abteilungen meines Bereichs gilt es in den nächsten Jahren unseren Beitrag zur treuen Umsetzung der Beschlüsse der Synode im Bistum Trier zu leisten.

Verantwortung auf Bistumsebene und bei der Deutschen Bischofskonferenz

Als Direktorin im Zentralbereich ‚Pastoral und Gesellschaft‘ sind mir sieben Abteilungen zugeordnet: 1. Pastorale Grundaufgaben, 2. Seelsorge und pastorales Personal, 3. Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienste, 4. Schule und Hochschule, 5. Ehrenamt, Bildung und Gesellschaft, 6. Jugend, 7. Beratung und Prävention; sowie der Diözesanstelle für Weltkirche.

Ich bin Mitglied der Leitungskonferenz im Bistum, der Personalkommission, des Diözesanverwaltungsrates, der Kommission zur Ordnung des diözesanen Arbeitsrechtes, des Diözesanpastoralrates, Bischöfliche Beauftragte für den Katholikenrat, Mitglied im Priesterrat sowie Vorsitzende des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Trägergesellschaft Katholischer Kindertageseinrichtungen in Trier, Koblenz und Saarbrücken (mit ca. 400 Einrichtungen und ca. 8000 Mitarbeitenden).

Bei der Deutschen Bischofskonferenz bin ich als Beraterin der Pastoralkommission sowie der Unterkommission „Frauen in Kirche und Gesellschaft“ tätig.

Was mir in der Arbeit wichtig ist

Die sich abzeichnende Pastoral wird vielfältiger, experimentell, projektorientierter. Wichtig ist mir, die Praxis der Kirche – an den vielen verschiedenen Orten – seitens der Behörde, mit unseren vielen Kompetenzträgern und –trägerinnen, dienstleistend, impulsgebend, effektiv und qualitätsvoll zu unterstützen.
Zugleich ist es mir ein Anliegen, das Miteinander innerhalb der bischöflichen Behörde zu pflegen und weiterzuentwickeln, vor allem zwischen den Bereichen, die für Inhalte stehen, und jenen, die Verantwortung für die Ressourcen tragen. Diese bereichsübergreifende Kooperation ist meines Erachtens unerlässlich. Wir sind in unseren Disziplinen aufeinander verwiesen.

Ich strebe es an, eine wirksame Führungskraft sein, die fest auf die Gaben des Heiligen Geistes in jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin vertraut. Oder wie es der US-amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson sagt: „Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind kleine Angelegenheiten verglichen mit dem, was in uns liegt.“