Fachtagung 'Migration, Religion, Gender'

Was die Pastoral zur Integration beiträgt

10. - 12. September 2018 in der Katholischen Akademie Berlin

Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der beiden Arbeitsstellen der Frauen- und Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz.

Für die inhaltliche und konzeptionelle Mitarbeit konnten gewonnen werden: Vertreter/innen der Männer- und Frauenseelsorge, der Frauen-, Männer- und Sozialverbände; kollegiale Arbeitsstellen: Cibedo, AKF, afj; Flüchtlingsarbeit der Bischofskonferenz

Die Tagung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Pastoral und Bildung, Frauen- und Männerseelsorge, Orden und Verbänden, Caritas und Flüchtlingsarbeit, theologischer Forschung und interreligiösem Dialog.

Die Abendveranstaltungen sind offen für Interessierte aus Berlin und Engagierte aus Politik und öffentlichem Leben.

Ein Programm folgt in Kürze.

Theologischer Ansatz

Was zeichnet unsere Zeit aus? Welche tiefgreifenden Veränderungen stehen zur Debatte und führen zu gesellschaftlichen Konflikten? Wo sind Menschen heute besonders verwundbar und müssen um die Anerkennung ihrer Würde ringen? Vor diesen Fragen steht die Kirche, wenn sie Perspektiven des Evangeliums heute gesellschaftlich einbringen will. Dabei zeigen sich Migration, Religion und Gender als drei Zeichen unserer Zeit, die besonders scharfe Konflikte hervorrufen:Kopftuch und Burka; Moscheebau und öffentliche Ausübung von Religion; Karrierestreben von Frauen sowie Familienarbeit von Männern; Homosexualität und Vielfalt von Lebensformen; Religionsunterricht in Schulen, Kirchen und Moscheen; Liebesbeziehungen zwischen christlichen und muslimischen Menschen; mögliche Gewaltbereitschaft von Flüchtlingen und Rechtsextremen; Gleichberechtigung von Frauen und Männern im privaten und öffentlichen Raum. Die Auseinandersetzungen um Migration, Religion und Gender hängen zusammen, verstärken einander oder bremsen sich gegenseitig aus. Die Herbstakademie nimmt die Wechselwirkungen in den Blick, geht den destruktiven, aber auch konstruktiven Machtwirkungen nach und findet heraus, welche christlichen Perspektiven die Kirche hier einzubringen vermag. Was zeigt sich, wenn man von Gender auf Religion und Migration schaut – von Religion auf Gender und Migration – von Migration auf Gender und Religion?

Publikationen zur Migration